Ostsee & mehr

 

 

 

Zum Sommerurlaub lud mich meine Schwester an die Ostsee ein.

 

Danke Margit!

 

Wir fuhren mit meinem Auto zum Leidwesen von Margit.

Ich fuhr die gesamte Strecke selbst und zwar schön gemütlich, mit vielen Verschnaufpausen...

 

Wir verbrachten 8 Tage in einer kleinen gemieteten Wohnung in einem Einfamilienhaus in Graal-Müritz und nahmen diesen Ort als Ausgangspunkt für viele Unternehmungen.

 

Der ca. 2 km lange Spaziergang zur Ostsee in Graal-Müritz war bereits Erholung pur, denn er führte durch einen Mischwald, hinter dem der Sandstrand begann.



Da meine Schwester und ich Strandkörbe nur aus Filmen und von Fotos kannten, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und mieteten uns einen für ein paar Tage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun wissen wir, warum diese Dinger so beliebt sind.

 

Sie sind ganz einfach ungemein praktisch.

Man kann sie drehen und wenden wie man möchte, kann sie kippen, ähnlich wie bei einem Liegestuhl und man kann zwei Laden ausziehen, auf denen man die Beine bequem ausstrecken kann.

 

Eine tolle Erfindung!

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Ausflug führte uns nach Stralsund, wo genau an diesem Tag ein Mittelaltermarkt stattfand.

 

Wir schlugen kräftig zu, denn Weihnachten ist ja nicht mehr ferne...

 

 

 

 

Wir besuchten das Ozeaneum in Stralsund.

 

Es vermittelt einem in unverkitschter Weise, einen guten Eindruck von der Unterwasserwelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Ozeaneum werden auch sehr anschaulich die Umweltsünden aufgezeigt.

 

Am nächsten Tag schlenderten wir stundenlang durch Rostock.

 

Es ist eine absolut sehenswerte, wunderschöne Stadt mit interessanten Bauten und Gartenanlagen.

 

Tipp: vom Turm der Petrikirche aus, bekommt man einen guten Gesamteindruck dieser schönen Stadt.

 

 

 


Wir  verirrten uns im weitläufigen Klostergarten in Rostock und landeten in einem urigen Künstlergasthaus direkt im Kloster zum heiligen Kreuz.

 

 


Wismar stand an einem der Tage ebenfalls auf unserem Programm.

Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Stadt und dem Besuch einer Kunstgalerie lud ich meine Schwester zu einem ausgezeichneten Fischessen ein und dann gings zurück zu unserem Strandkorb in Graal-Müritz.

 

Von Warnemünde aus machten wir eine Schifffahrt.


Der Schiffseigner erzählte recht anschaulich und zeigte viele interessante Aspekte auf, von denen man normalerweise nichts in den Medien hört.

 


Ein Phänomen begegnete uns in allen Orten der Ostseeküste, die wir besuchten: sehr freundliche, redselige Menschen, die einem ungefragt alles Wichtige über ihren Ort bzw. ihre Stadt, erzählten.


Wir empfanden das richtig spannend, denn einiges von dem Erzählten kann man in keinem Reiseführer nachlesen.

Ja und dann kam der Tag der Abreise.

 

Auf Wiedersehen Ostseeküste und ab ging es nach Berlin, wo wir ebenfalls nächtigten und ich zur Reiseführerin für meine Schwester avancierte, denn einiges kannte sie noch nicht und manches entdeckten wir beide neu.

 

 

 

 

 

Von der brodelnden Hauptstadt begaben wir uns in den sagenumwobenen Spreewald.

 

Wir übernachteten in Lübbenau in der kleinsten Brauerei Brandenburgs.

 

Die 6-stündige Kahnfahrt durch den Spreewald verlangte unserem Sitzfleisch einiges ab.

 

Wir wurden durch die traumhafte Stille und den mythisch anmutenden, überhängenden Bäumen vollkommen entschädigt.

 

Die Stille des Spreewalds ist ein Antistressmittel der Sonderklasse. Dort wird sogar die Post per Kahn zugestellt und gepaddelt darf nur bis kurz nach Sonnenuntergang werden.

 

 

 

 

 

 


Motorboote dürfen dieses Gebiet nicht befahren, ausgenommen ein Polizei- und  ein Rettungsboot bei Bedarf.

 

Motorsport und Motorsportboote sind im gesamten Biosphärenreservat selbstverständlich verboten.

 

Nachdem wir uns ausgiebig über diese einzigartige Landschaft und deren Bewohner, den Sorben, informiert und Lübbenau durchstreift haben, gings dann ein paar Tage später weiter nach Dresden, dem Florenz an der Elbe.

 

 

Dresden, zumindest der Teil, den wir durchwanderten, ist faszinierend und die Stadtväter sind sehr bemüht, eine weltoffene Stadt zu präsentieren.

 

Alles in allem waren es wundervolle Wochen, die wir sehr genossen haben und von deren Eindrücken wir noch einige Zeit zehren können...bis zur nächsten Reise.