Der Traum des Abie Nathan

Der Gründer des Piratensenders “The Voice of Peace”, Abie Nathan, darf nicht in Vergessenheit geraten.

 

The Voice of Peace © NDR/AP/Hans Pinn


Abie Nathan sendete Friedensbotschaften und Popmusik dieser Zeit von 1973 – 1993 von seinem Schiff  ”Peace” von “somewhere from the mediterranien…”.

Die Werbeeinnahmen verwendete er für vollkommen unbürokratische Soforthilfen in kriegs- und krisengschüttelten Ländern, wie z.B. Biafra, Kambodscha, Bangladesch und Kolumbien, aber auch u.v.a. für pflegebedürftige alte Menschen in Israel.

Abie war ein großartiges Beispiel dafür, was eine Einzelperson bewirken kann. Er lebte nach dem Motto: “Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.”



1993 gab er das Ende seines Senders bekannt und versenkte sein Schiff. Die Unterstützer waren weggeblieben nach dem Osloer Friedensabkommen und es war kein Geld für seine Missionen mehr vorhanden.
Dass die Menschen seine Botschaft nicht mehr brauchten, war ein Irrtum, wie wir heute wissen, denn “Die Menschheit hat nichts gelernt”, wie man rundherum des Globus feststellen kann.

Eric Friedler hat diese ausgezeichnete Dokumentation über einen Menschen, der nicht mit Worten, sondern mit Taten half, geschaffen:


Abie Nathan verbrachte seine letzten Lebensjahre in einem Alters- u. Pflegeheim in Tel Aviv, wo er am 27. August 2008 verarmt starb.

Die Inschrift auf Abie Nathans Grabstein: Ich habe es versucht