Reflexionen

 

Manche Menschen versuchen, ihr unverständliches Tun, ständig vor sich selbst zu rechtfertigen.
Niemand liebt mich: weil ich so hässlich bin, weil ich so dünn bin, weil ich eine so große Nase habe?!?!?

 

Weit gefehlt, denke ich, denn diese oberflächlichlichen Kriterien zählen bei vielen Menschen nicht.

 

Die meisten Mitbürger betrachten einen Menschen als Ganzes und man kann mit seinen Eigenheiten leben und sie, wenn schon nicht lieben, doch zumindest achten lernen, oder eben nicht, für einige Zeit oder für ein paar Jahre.

 

Zumindest solange, bis der Platz zum Leben immer enger und die Luft zum Atmen immer dünner wird…

Luft zum Atmen und Licht und Platz zum Leben brauchen aber nicht nur wir Menschen.

Keine Pflanze produziert schöne Früchte, wenn sie nur wenige Zentimeter zum Entwickeln zugestanden bekommt.

 

Nehmen und geben – ein Miteinander, welches im Gleichgewicht sein soll, idealerweise.

Leider wird das “Geben” auch in Partnerschaften, oftmals nur finanziell gesehen.


Auch im 21. Jahrhundert mausert sich der “Geber” in vielen Familien zum alles bestimmenden Diktator.

Der Beitrag zum täglichen Leben, der vom “Nehmer” geleistet,  wird in jeder erdenklichen Hinsicht geschmälert und als nicht existierend abgetan.


 

 

 

 

Es gibt sie tatsächlich, diese Menschen, die einem sogar verbieten, Kerzen anzuzünden, weil diese zuviel Sauerstoff verbrauchen…