Paris, mon amour

Vor zwei Tagen bin ich wieder in Wien gelandet.

 

Die Pariser Woche war wunderbar.

 

Ich konnte meiner Mutter (83), meiner Schwester und Nichte ‘mein’ Paris, bei herrlichem Wetter, zeigen und viele Sehenswürdigkeiten dazu.



Ganz lustig war es, meine Mutter bei ihrem ersten Flug zu beobachten.


Sie gab sich ungemein souverän am Flugplatz und bedachte die, kaum deutsch sprechenden, französischen Stewardessen, mit freundlichen Worten, die mit einem Lächeln erwidert wurden – verstanden hat meine Mum vermutlich niemand.


 

Wann hat frau schon die Möglichkeit, sich mit Ray Charles, Miles Davis oder Jean-Paul Sartre ablichten zu lassen?

Natürlich in Paris! Im Musée Grévin.

Das war vielleicht ein Spaß!

 

Meine Mutter neben Charles Aznavour und Luciano Pavarotti, meine Nichte neben Marilyn Monroe und Boris Karloff.

 

Ich habe es richtig genossen, einem kleinen Teil meiner großen Familie, Paris zu zeigen.

Das Treppensteigen und durch die langen Metrogänge laufen war meiner Figur sehr zuträglich und meine Mutter hat es nach dem ersten Tag auch nicht mehr anstrengend empfunden.

 

Centre Georges Pompidou, Louvre, Tour Eiffel, Montmartre mit Sacre Coeur, Notre Dame, das Marais-Viertel, St.Germain des Pres und Disneyland – meine Nichte ist 12…

 

 

…und zu guter Letzt die Champs-Élysées rauf und runter, ein paar Stunden vor dem Abflug, auf den ausdrücklichen Wunsch meiner Mutter hin!

 

Wenn Paris, dann ordentlich, inklusive Besuch bei Cartier und Louis Vuitton…

 

Ein Brüller war dann in der Abflughalle beim Einchecken, als meine Mutter einer Leibesvisitation unterzogen wurde, da ein verdächtiger Gegenstand auf ihrem Unterbauch sichtbar war beim Röntgen.

 

Sehr zum Gaudium der leibesvisitierenden Polizeibeamtin entpuppte sich das ‘gefährliche’ Ding, als eine, in die Unterhose eingenähte kleine Geldtasche mit Geldscheinen und Münzen….tja, meine Mum nahm sich meine lebhaften Schilderungen, über eventuelle, räuberische Attacken sehr zu Herzen.

Ihr Geld sollte keiner stehlen können, zumindest nicht so leicht!

 

Zusammenfassend kann ich nur sagen, daß ich am Reiseführen Geschmack gefunden habe!