Kurmäßige Schaffenspause

Am Donnerstag ist es soweit – ich fahre zur Kur!


Klingt irgendwie nach Jahrhundertwende (1900) das ‘zur Kur fahren’, nicht wahr? Ich hoffe, daß es so schlimm nicht werden wird und daß ich meinem Körper bzw. meinem Blutdruck damit etwas Gutes tue.

Meine Entscheidung, die Pinsel und Leinwände zu Hause zu lassen, habe ich gestern getroffen, denn ich will, für diese drei Wochen, komplett raus aus dem Alltäglichen und dazu gehört auch meine Malerei.


Den Fotoapparat werde ich aber einpacken, denn wer weiß, was mir vor die Linse laufen wird. Vielleicht kann ich daraus ja wieder ein Gemälde schaffen.

Wenn ich so aus dem Fenster sehe und die strahlende Sonne auf meinen Gemüsegarten scheint, fällt mir ein, daß es kurbedingt wohl heuer etwas weniger Gemüse geben wird.


Für ein paar Salathäuptel, Karotten, Tomaten und Kürbisse wird die Zeit aber allemal reichen.


 

 Pfefferminze, Salbei, Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel, Heidelbeeren und Brombeeren wachsen ohnedies von alleine und bevor ich fahre, werde ich noch eine Handvoll Ringelblumensamen über die Beete streuen.

 

Zum Herz- und Gemüterfreuen sozusagen.

 

Ich lieb’s auch im Garten wild und nicht geschnigelt.


Bis ich den Wohltaten die da auf mich zukommen werden, frönen kann, vergehen noch ein paar Tage und daher geh ich jetzt die Waschmaschine füttern.